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“Es ist eine Ehre für diese Stadt, diesen Verein
und die Bewohner Nürnbergs zu spielen.
Möge all dies immer bewahrt werden
und der großartige FC Nürnberg niemals untergehen.”
(Heiner Stuhlfauth)

Richard Albrecht

geboren am 26.5.1936;

Albrecht absolvierte von 1957 bis 1963 108 Oberligaspiele für den Club, wobei ihm 36 Treffer gelangen. Von 1963 bis 1965 wurde er 29mal in der ersten Bundesliga eingesetzt und schoss dabei 4 Tore. Insgesamt spielte er 280mal im Clubtrikot.

Abbildung entnommen aus: 75 Jahre 1. FC Nürnberg
Richard Albrecht im Pokalfinale 1962.
Rechts der Düsseldorfer Stopper Kraft
.

Abbildung entnommen aus Wich/Kelber: Der Meisterclub
Die Pokalsieger-Elf von 1962
oben v.l.n.r.: Tasso Wild, Rolli Wabra, Richard Albrecht, Heinz Strehl,
Gustl Flachenecker, Nandl Wenauer, Paul Derbfuß, Helmut Hilpert;
unten v.l.n.r.: Kurt Haseneder, Steff Reisch, Kurt Dachlauer.


Abbildung entnommen aus Wenauer/Hahl: Alle meine Trainer
Nach dem Pokalsieg war erstmal feiern angesagt.
V.l.n.r.: Rolli Wabra, Richard Albrecht, Heinz Strehl,
Gustl Flachenecker, Nandl Wenauer und Steff Reisch

1962 erkämpfte er mit dem Club durch einen 2:1-Sieg über Fortuna Düsseldorf den DFB-Pokal.

Der von den Fans liebevoll “Nussknacker” genannte Linksaußen aus Markt Berolzheim, der über  enorme Spurt-, Schuss- und Kampfkraft verfügte, kam vom TSV Roth zum Club. Später sagte er darüber, das sei schon immer sein größter Wunsch gewesen.

An guten Tagen brachte er durch elegante Täuschungsmanöver seine Gegenspieler zur Verzweiflung.

Nach seiner Zeit beim Club spielte er noch 4 Jahre für die SpVgg Fürth. In der Endphase seines Fürther Engagements stellte er sich gleichzeitig dem SV Laufamholz als Trainer zur Verfügung. Danach wirkte er in mehreren Mannschaften als Spielertrainer mit, zuerst in Laufamholz, dann beim ASV Auerbach und schließlich beim TSV Röthenbach. 1977 zog er sich ganz vom Fußball zurück. Seine Begründung: “Nur Trainer wollte ich nicht sein. Da wäre mir heute auch die Zeit zu schade.”

Abbildung entnommen aus Club-Revue 6/86
Richard Albrecht erhält 1986 in seinem Laden in Laufamholz Besuch.
Edi Hahn gratuliert ihm im Namen des FCN zum 50. Geburtstag.

Seit Beendigung seiner Karriere betreibt der leidenschaftliche Schifahrer und Tennisspieler eine Toto-Lotto-Annahmestelle in Laufamholz.

Schlagzeilen machte dieses Geschäft im Winter 2002, als die Lokalpresse vermeldete, Albrechts Sohn, der im selben Laden eine Postagentur betrieb, sei überfallen und in der Toilette eingesperrt worden, wo ihn erst eine halbe Stunde später eine Kundin entdeckte. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass der angebliche Überfall fingiert war. Albrechts Sohn wanderte in Untersuchungshaft. Der ehemalige Clubprofi hatte aber natürlich mit der ganzen Sache nichts zu tun.